Rückblick 2014


Silvesterfeier  31.12.14

Am letzten Tag des alten Jahres, war in der Galerie die Messe zum Jahresabschluss. Es war so voll, dass nur Stehplätze übrig blieben. Darüber wird sich Pastor Volk gefreut haben.

Im Josefsaal wartete ein volles Programm mit Schunkelmusik und Späßen auf die Bewohner. Sogar die Polizei war ins Haus gekommen. Der verzweifelte Polizist, (ehrenamtliche Mitarbeiterin-Agnes Bruns) musste einer älteren Dame (Heimfür-sprecherin Helga Struffert) telefonisch Auskunft geben. Über die entstandenen Missverständnisse wurde herzlich gelacht. Herr Jeusfeld musste sich besonders anstrengen. Anhand seiner pantomimischen Bewegungen wurden Berufe erraten. Nicht schlecht, liebe Bewohner! Die erfolgreichste Tischgruppe bekam eine Urkunde überreicht. Allen wurde die Jahreslosung 2015 auf den Weg ins neue Jahr zugesprochen: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat.“

Für den krönenden Abschluss musste Herr Jeusfeld sich warm anziehen. Im Josefsaal wurden die Lichter ausgeschaltet, die Bewohner in Sichtweise zu den Panoramafenstern gesetzt und Sekt verteilt. Plötzlich, ein buntes Feuerwerk im Garten. Knall – Bum - Zisch tönten Silvesterböller und versprühten ihre bunten Strahlen in alle Richtungen. Während dieses Spektakels prosteten sich die gerührten Beobachter mit Sekt zu.

Anschließend kam Herr Jeusfeld zurück und strahlte wie das Feuerwerk, das er draußen erfolgreich gezündet hatte. „Ein gesegnetes neues Jahr!“, wünschte er allen Anwesenden zum Abschluss und prostete ihnen zu.



Heilig Abend  24.12.14

Nach dem festlichen Kaffeetrinken, hatte Schwester Irmine schon alles für einen besinnlichen Gottesdienst vorbereitet und ihn gestaltet.

Anschließend ging es zurück in den Josefsaal. Hier war zwischenzeitlich, wie durch Zauberhand, eine riesige Geschenkelandschaft unter dem Tannenbaum entstanden. Lange im Voraus hatte sich das Pflegepersonal Gedanken darüber gemacht, mit welchem Geschenk man welchen Bewohner erfreuen kann. Gibt es Notwendigkeiten? In den Geschäften wurde gestöbert und eingekauft, Zuhause liebevoll verpackt und mit Namen versehen.

Was sich wohl für Überraschungen unter dem bunten Geschenkpapier verbergen? Bitte, noch Geduld! Als die Lichter des Tannenbaums eingeschaltet wurden, war dies der Auftakt für den musikalischen Teil. Herr Worpenberg hatte seine Gitarre mitgebracht und begleitete, wie schon viele Jahre, die Weihnachtlieder. Teils kräftig, teils nachdenklich wurde mitgesungen. Doch bald darauf kam der Moment der Geschenkeübergabe. Beim vorsichtigen Auspacken war manche Überraschung und Rührung in den Gesichtern der Beschenkten zu erkennen. Dem Pflegepersonal ein Dankeschön für diese Mühen!

Das Küchenpersonal hatte zum Abschluss ein leckeres Überraschungsmenü zubereitet. Danach ging es müde und beschenkt auf die Zimmer zurück.



Tragt in die Welt nun ein Licht

16.12.2014

Mit diesem Lied eröffneten die Kinder der Klasse 1b der Grundschule Salzbergen ihren Besuch im Haus St. Josef.

Ihre Klassenlehrerin Frau Groll hat anschließend die Bewohnerinnen und Bewohner begrüßt und das eingeübte Programm angekündigt. Die Schülerinnen und Schüler haben noch zwei weitere Lieder gesungen und dann ein Hirtenspiel vorgeführt. Obwohl sie erst Anfang September eingeschult worden sind, konnten sie ihre Texte schon gut vortragen. Ihr Können und Fleiß wurde mit großem Applaus gewürdigt. Danach durften die Bewohner noch Liederwünsche äußern. So wurden gemeinsam „Ihr Kinderlein kommet“ und „O du Fröhliche“ gesungen.

Zum Schluss haben die Kinder kleine Deko-Sterne an die Bewohner verteilt und sich verabschiedet. Als Dank hat jedes Kind einen Schokoladen-Nikolaus erhalten.


Adventsfeier

mit den Angehörigen

07.12.2014

Selten ist der Josefsaal mit so vielen Menschen gefüllt. Eng verbunden mit den rund 70 angemeldeten Angehörigen saßen unsere Bewohner und Gäste vom betreuten Wohnen an den adventlich gedeckten Tischen. Die Küche hatte besonderen Kuchen gebacken, der in der Kaffeerunde zu Beginn einen festlichen Einstieg bot. Ebenso festlich wie besinnlich, begleiteten drei Violinenspieler - Traugott Pohl, Kristina Jäger, Dr. Hilmar Gumbrecht und eine Flötenspielerin - Hildegard Ricker, aus Rheine die adventlichen Lieder. Später erfreuten die Hobbymusiker mit dem gleichen Auftrag Patienten im Jakobi-Krankenhaus- und Bewohner des Jakobi–Altenheims Rheine. Ihnen sei gedankt, dass sie auch unsere Gastmusiker in Salzbergen waren.

Viele Lieder konnten die Bewohner natürlich auswendig. Da wurden Erinnerungen wach! Ganz besonders, als ein Gast auftauchte. Ein leises Klingelgeläut machte auf IHN aufmerksam.

In einem roten Gewand gekleidet, mit weißem Rauschebart, einer edlen Bischofsmütze auf dem Kopf und einem goldenen Stab in der Hand schritt Bischof Nikolaus würdig in den Josefsaal. Mit kräftigem Gesang: „Lasst uns froh und munter sein…“, wurde er laut begrüßt. Er hatte für die Bewohner eine Kleinigkeit mitgebracht. Persönlich übergab er es an den Tischen und an die Kranken auf den Zimmern. Na, aus der Nähe erkannt, wer sich hinter Bischof Nikolaus verbarg?

Viele Angehörige verabschiedeten sich nach dem Ende mit einem Dankeschön für die besinnliche Feier. Sie freuten sich an diesem Angebot für ihre Lieben.



11.11.2014 St. Martinsingen

Nach dem Schulgottesdienst wurde es unruhig und laut im Haus. Die ersten Schulklassen der Grundschule kamen mit Lehrerin Frau Groll und Herr Wenker zu Besuch und drängten sich in die Mitte des Stuhlkreises. Den Bewohnern baumelten nun allerlei beleuchtete Laternen vor der Nase - Eulen, Roboter, Raketen, Hexen, Sonne, Mond, Sterne und viele andere Motive. Nach kurzem, buntem Treiben kehrte Ruhe ein und die Kinder sangen ein Laternen- und Martinslied. Mit kräftigem Applaus wurden die süßen Kleinen mit einer Süßigkeit am Ausgang verabschiedet. Nach dem Abendbrot gab es weiteren Besuch. Die Nachbarskinder hatten sich zum Martinssingen im Josefsaal eingefunden. Es ist schon Tradition. Herr Jeusfeld hat extra gewartet, um sich auch hier mit einer Süßigkeit zu bedanken.



05.11.2014 Agapefeier

Jedes Jahr im November wird der verstorbenen Bewohner, Tagespflegegäste und Mitarbeiter des Hauses St. Josef gedacht. Angehörige werden dazu eingeladen.

Auch in diesem Jahr gab es eine lange Liste mit Namen von Menschen, die uns vorangegangen sind. In einer feierlichen Messe wurde ihrer gedacht. Vor der Predigt las Pastor Langkamp nacheinander die Namen vor. An der Osterkerze wurde ein Teelicht nach dem anderen angezündet und in Herzform abgestellt. Dazwischen begleitete Herr Worpenberg mit seiner Gitarre den gesungenen Vers von „Meine Zeit steht in deinen Händen …“

Nach der Messe wurden die Angehörigen im Wohnzimmer im Obergeschoss zu Kaffee und Rosinenbrot eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre konnten nochmals Erinnerungen an die Verstorbenen ausgetauscht werden. Dabei blieb manche Träne nicht unbemerkt.

 

 




15.10.2014 Einladung ins Heimathaus Salzbergen

„Wie viele Jahre werden die Bewohner des Hauses St. Josef schon vom Heimatverein eingeladen?“ „Na, schon zum 30. Mal!“ „Ein langer Rückblick, der gewürdigt werden muss!“, meinte Heimleiter Herr Jeusfeld. Somit zogen die Bewohner und Begleiter diesmal mit einer rosa gewachsenen Hortensie unterm Arm, Richtung Heimathaus. Dort wird sie sicher einen guten Platz unter den groß gewachsenen Eichen finden. Wie schon so oft, wurden alle Gäste herzlich empfangen und im Namen des Heimatvereins von Herrn Schipper willkommen geheißen. Herr Jeusfeld bedankte sich mit dem Blumengeschenk. Fast Schulter an Schulter saß man eng und urgemütlich an rustikal gedeckten Tischen. Fleißige Helferinnen verwöhnten mit Kaffee und Rosinenbrot. Mit seinem Keyboard sorgte Herr Elfert anschließend für angenehme Stimmung. Die Bewohner zeigten, was sie konnten und sangen die Volkslieder kräftig und fröhlich mit. Wie schnell die Zeit verging, zeigte sich, als man sich wieder voneinander verabschiedete. „Ein schöner Nachmittag!“, war die einhellige Meinung.



13.10.2014 Kirmesspaziergang

Zweites Wochenende im Oktober – das klingt nach Kirmes in Salzbergen. In Reih und Glied saßen die Bewohner in Rollstühlen und warteten im Josefsaal. Schon bald füllte sich der Eingang des Hauses mit ehrenamtlichen Helfern, die den Rollstuhltransfer übernahmen. Darunter wieder viele Flüchtlinge mit ihrem Integrationslotsen Herrn Kleppe. Nun ging es los! Schon von weitem hörte man wirre Musikklänge aus verschiedenen Karussells. Es vermischte sich bald mit verlockendem Duft von gebrannten Mandeln, Süßem, Pommes, Wurst und anderen Leckereien. Eltern schauten entzückt ihren Kleinen im Kinderkarussell nach. Vor der Losbude war die Straße mit Loszettel-Nieten übersät. Mutig, die jungen Leute, wie sie sich in die schnellen und spektakulären Karussells wagten. Nach all diesen spannenden Eindrücken lief auch schon das Wasser im Munde zusammen. Somit war die Würstchen-Pommesbude dann das letzte Ziel, bevor es satt und zufrieden wieder zurückging. Wie gut, dass das Wetter mitspielte.



20.09.2014 Tag des Ehrenamtes

Was hier im Hause alles durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen geleistet wird, kann auf einer Seite kaum beschrieben werden. Wir sprechen hier im Hause gern von der Hausgemeinschaft Haus St. Josef und diese Gemeinschaft ist so lebendig, weil hier die haupt– und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Hand in Hand für das Wohl der Bewohner/innen Tagesgäste und der Kunden unseres Essens auf Rädern wirken. Beim Essen auf Rädern wird dies besonders augenscheinlich.

Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Küche bereiten jeden Tag die Mahlzeiten zu, die dann jeden Tag pünktlich um 11.15 Uhr zur Verteilung bereit stehen. Die ehrenamtlichen Fahrer/innen bringen dann die 30 Mahlzeiten pünktlich zu den Senioren hier in Salzbergen.                Gutes Essen - Jeden Tag

 Eine Gemeinschaftsproduktion von Haupt– und Ehrenamt.

Den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im ganzen Haus an einem Tag besonders zu danken war unser Anliegen am Tag des Ehrenamtes. So ging es am 20. September zunächst nach Holsterfeld zur Firma GE. Hier zeigte uns der Produktionsleiter Herr Kreimer bei einer Betriebsbesichtigung  wie die riesigen Windkraftanlagen produziert werden. Am Tag zuvor hatte die Firma die 20.000 Windkraftanlage ausgeliefert. Diese Windräder stehen in der ganzen Welt, natürlich auch um Salzbergen. Nach der Besichtigung ging es dann zurück zum Haus St. Josef, wo die Küche ein großartiges Buffet vorbereitet hatte.

So klang der Tag des Ehrenamtes mit einem festlichen Essen aus und köstlicher konnte das Küchenteam den Dank des Hauses an die Ehrenamtlichen nicht ausdrücken.


20.09.2014 Zoobesuch mit den Lions-Club Rheine

Eine Limousine nach der anderen fuhr vor das Haus St. Josef, um die Bewohner und Begleiter zu einem Ausflug abzuholen.

Vielen Bewohnern ist dieses Ritual bekannt. Denn schon viele Jahre haben die „Lions“

es sich zur Aufgabe gemacht, Bewohnern des Hauses einen schönen Nachmittag zu gestalten. Diesmal gab es eine kleine Überraschung. Denn es ging nicht, wie gewohnt, gleich in den Zoo. Jeder Fahrer befragte seinen Gast, ob er ihm eine Wunschfahrt erfüllen dürfe. So fuhren die Autos in verschiedene Richtungen, bis sich alle auf dem Zooparkplatz wieder trafen. Im Zoo wartete schon der Zooführer. Er zog von Gehege zu Gehege und stellte die Tiere mit Witz und Charme vor. Vorbei an den Störchen, zogen langsam tiefschwarze Wolken auf. Es donnerte. „Na, werden wir rechtzeitig das Café erreichen? - Geschafft!“ Nun stand der Kaffee- und Kuchenrunde nichts im Wege. Ganz trocken hat man den Rückweg zu den Autos allerdings nicht geschafft. Aber man war ja bald wieder zu Hause. Was man sich wohl beim Abendbrot gegenseitig von den verschiedenen Überraschungen erzählt hat?



05.09.2014 Kutschfahrt ins Grüne

Einmal im Jahr lädt der Reit– und Fahrverein Salzbergen zur Kutschfahrt ein. Ein Ausflug der besonderen Art, denn was gibt’s Schöneres als mit 2 Pferdestärken die schöne Umgebung von Salzbergen zu erfahren ?!

So bestiegen viele Bewohner/innen und ehrenamtliche

Begleiterinnen die Kutschen vor unserem Haus.

Mit gemächlicher Geschwindigkeit ging es dann los und wir konnten erleben, wie angenehm es doch ist sich dem Tempo der Pferde anzuvertrauen. Vorbei an Wiesen, Äckern und zahlreichen Höfen führte der Weg rund um Salzbergen. Viel wurde erzählt in den Kutschen. Von der alten Zeit, als es noch üblich war die Ernte mit Pferdewagen einzuholen und das Pferd auf den Höfen nicht wegzudenken war. Aber auch von der schweren Arbeit in der Landwirtschaft konnten viele Bewohner/innen aus eigenem Erleben berichten.

Pferde sind heute keine Arbeitstiere mehr, wohl aber treue Begleiter für Pferdeliebhaber und Sportler. Wir konnten mit den treuen Tieren und Ihren Besitzen und Kutschern eine schöne Reise erleben. Ja es war auch eine Reise in die Vergangenheit und schöner kann ein Ausflug dann wohl nicht sein. Vielen Dank nochmal an die Kutscher und Ihren treuen Gefährten.