Rückblick 2018


Spende Gillenbrink

14.11.2018

Zu unserer Freude kam wenige Tage später eine Organisatorin des Martinsumzuges vom Gillenbrink ins Haus St. Josef und gab einen weißen Umschlag ab.

In diesem Umschlag sagte Sie, sind 98,70 Euro gesammelt vom Martinsumzug im und um den Gillenbrink. Die Spende ist für die Anschaffung eines neuen Kelches und einer Hostienschale für unsere Kapelle im Haus St. Josef.

Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass wir aus der Gemeinde Salzbergen so viel Unterstützung erhalten.


Grundschulklassen

13.11.2018

 Jedes Jahr zu St. Martin feiern drei der Grundschulklassen und die Vorschulklasse mit den Klassenlehrerinnen und Frau Hoormann einen Gottesdienst in der Kapelle des Hauses. Alle Schüler/innen brachten ihre Laternen mit, um anschließend der Hausgemeinschaft ihre Martins- und Laternenlieder vor zu singen. Der Josefsaal war voll besetzt mit Kindern. Dazwischen war ein kleiner Soldat Namens Martin, der teilte seinen Mantel durch das Schwert und schenkte eine Hälfte einem Bettler. Nun brauchte der Bettler im kalten Winter nicht mehr so heftig zu frieren. Als alle beleuchteten Laternen in die Höhe gehalten wurden, lachten eine Vielfalt von Dinos, Käfer, Bären, Sonne, Mond, Sternen und anderen Motiven die Hausgemeinschaft an. Gemeindereferentin Frau Hoormann begleitete auf ihrer Gitarre den kräftigen Gesang der Kinder. Wie schön, dass diese Kinder Interesse an älteren Menschen zeigen und sie besuchen kommen, um mit ihrem Auftritt Freude zu verschenken.


Besuch der Klasse 3c

07.11.2018

Als es im Eingang unruhiger wurde, war es soweit – die Klasse 3c kam mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Schürmeyer, zu Besuch. Nach der Begrüßung erzählten die Schüler/innen die Martinsgeschichte. Einige Kinder hatten dafür ihre Laternen mitgebracht und marschierten im Kreis. Doch was sollten die riesigen Matten, die die Kinder mitschleppten? Die wurden ausgelegt und einige Kinder zeigten ihre akrobatischen Fähigkeiten. Es wurde Rad geschlagen, Hand- und Kopfstand vorgeführt. „Bewundernswert!“, wird wohl mancher Senior/in gedacht haben. „Das habe ich auch einmal gekonnt. Ach, man müsste nochmal jung und so beweglich sein!“ Als die Kleinen sich vor die Füße der Bewohner/innen legten, wurde es stiller. Aufmerksam konnte man beobachten, wie St. Martin-Malvorlagen ausgemalt wurden. Jeweils eine Widmung der Jungen und Mädchen wurde hinzugefügt und das Bild wechselte die Besitzer. Jung und Alt waren im kommunikativen Austausch und gleichermaßen entzückt. Die Klasse 3c verabschiedete sich mit dem Versprechen schon bald wieder zu kommen. „Auf Wiedersehen!“ 


Rom-Bildervortrag von Andreas Möller

16.11.2018

Unser Organist Andreas Möller berichtete nach einem Gottesdienst Herrn Jeusfeld von seinen Erlebnissen bei der Romfahrt. Anlässlich des Jubiläums von Pfarrer Langkamp war auch er Teil der Reisegruppe. Schnell war die Idee geboren einige Bilder dieser besonderen Reise den Bewohnern zu zeigen. Und so war das Wohnzimmer an einem Freitag Morgen bis auf den letzten Platz besetzt. Elmar Eickenscheidt-Dalsing aus dem Kuratorium, der ebenfalls mit in Rom war, gab die entsprechenden Erklärungen zu den Bildern. . In der mehrere tausend Jahre alten Stadt hat die Reisegruppe viele geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten besichtigt. Und siehe da, einige Zuschauer erkannten so manches Gebäude wieder, waren sie doch vor vielen Jahren selbst in Rom gewesen. Zu den bekanntesten gehörten die Papstgräber, der Petersdom, das Kolosseum und vieles mehr. Eine schöne Bilderreise war es für alle Zuschauer und mit der modernen Bildschirmtechnik kamen die Aufnahmen wunderbar zur Geltung.


Laternenfest

14.11.2018

Wenn es draußen so richtig ungemütlich und schon früh dunkel wird, passt das Laternenfest im Josefsaal sehr gut in diese Herbststimmung. Die Herbst- Laternen- und Abendlieder, die Herr Niemeier auf seinem Akkordeon begleitete, sorgten für warme Gedanken. Dazu passende Gedichte und Geschichten. Der Körper konnte mit schmackhaftem Punsch aufgewärmt werden. Das erste Weihnachtsgebäck schmeckte sehr gut dazu. Eine schwere Aufgabe gab es zu lösen – von einem gefüllten Glas mit Eicheln und Haselnüssen sollte die Anzahl erraten werden. Nicht einfach! Aber Betreuungskraft Valentina hat alle Ergebnisse genau notiert und die ersten drei Gewinner ermittelt. Dafür gab es wertvolle Gewinne, aus dem gespendeten Fundus der Paramenten Gruppe Salzbergen – echte Handarbeiten. Das letzte Lied wurde angestimmt – „Kein schöner Land“ –. Die letzte Strophe: „Nun Brüder (Schwestern), eine gute Nacht, Der Herr im hohen Himmel wacht! In seiner Güte uns zu behüten ist er bedacht.“


Agapefeier

07.11.2018

Der November bietet viele Gelegenheiten der Verstorbenen zu gedenken: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und der Totensonntag.

Im Haus St. Josef laden wir im November auch die Angehörigen der Bewohner und Tagesgäste ein, die in den vorausgegangenen 12 Monaten verstorben sind. In der heiligen Messe unter der Leitung von Pater Sebastian wurden die Namen verlesen und jeweils eine Kerze entzündet. Mit dem Lied „Meine Zeit steht in Deinen Händen“ gedachten wir den Bewohnern und Tagesgästen, die uns voraus gegangen sind. Die Gitarrenmusik von Herrn Worpenberg gab der Feierstunde einen würdigen und gleichzeitig hoffnungsfrohen Rahmen. Mit der anschließenden Kaffeetafel  klang dieser Nachmittag mit der Zuversicht des Glaubens auf die ewige Heimat der Verstorbenen aus.


Kirmesspaziergang

15.10.2018

Pünktlich trafen die Mitglieder des „Internationalen Freundeskreises-Salzbergen“ vor dem Haus St. Josef ein. Sie waren gekommen, um zahlreichen Bewohner/innen des Hauses einen Kirmesspaziergang zu ermöglichen. In langer Reihe schoben sie die warm eingepackten Rollstuhlfahrer des Hauses in Richtung Dorfmitte, wo das Kirmesspektakel begann. Es hat, wie immer, wunderbar geklappt und alle Teilnehmer/innen konnten die Buden und Fahrgeschäfte bewundern. Der krönende Abschluss war das Ansteuern der Pommesbude, wo jeder ein Würstchen oder eine Pommes genießen konnte. Dabei erfuhren die Bewohner/innen, dass es Menschen gibt, die aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch verzehren. Wie gut, dass noch Pommes zur Auswahl stand! Toll ist es zu beobachten, dass es trotz der krassen Unterschiedlichkeit keine Berührungsängste gibt. Ganz im Gegenteil, die Bewohner/innen waren fröhlich und bedankten sich immer wieder herzlich bei unseren Freunden des IFS. Danke für diese Verbundenheit!



Kath. Kirchenchor aus Schüttorf

14.10.2018

Das hat schon Tradition, dass am zweiten Sonntagnachmittag im Oktober eine bunt gemischte Gruppe aus Schüttorf im Haus St. Josef eintrifft. Mit ihrem niederländischen Leiter bauten sie sich im Josefsaal auf und haben ein ebenso bunt gemischtes Programm dargeboten. Das fing mit bekannten Kirchenliedern an und hörte mit volkstümlichen Liedern auf. Der eine oder andere Zuhörer hat sich beim Singen fröhlich eingeklinkt und sich im Takt dazu bewegt.

Nach einer Zugabe und einem kräftigen Applaus konnten sich die Sänger/innen bei Kaffee und Kuchen im Wohnzimmer stärken. Da hat der fröhliche Chor noch viel über die Chorarbeit und den Auftritten im Jahreslauf erzählt. Wir bedanken uns für Ihr Engagement und freuen uns auf viele weitere Nachmittage mit stimmungsvollem Gesang.


Einladung Heimathaus

10.10.2018

Mit Hilfe vieler Mitarbeiter und ehrenamtlicher Helfer waren alle sicher am Ziel angekommen. In der gemütlichen Scheune des Heimathauses fanden alle Platz und Mitglieder des Heimatvereins versorgten die Gäste mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Rosinenbrot. An den herbstlich dekorierten Tischen fühlte man sich gleich willkommen. Ein wohlbekanntes Gesicht aus dem Haus St. Josef tauchte auf. Theo Elfert spielte, in gewohnter Manier, sein Keyboard. Seite um Seite blätterte er in seinem Liederbuch und forderte zum Gesang heraus. Fröhlich wurden altbekannte Volkslieder gesungen. Nach dem gelungenen Nachmittag bot Herr Schipper an, Vorsitzender des Heimatvereins, dass neuerbaute alte Schuhhaus neben der Scheune zu besichtigen. Diese interessante Gelegenheit wurde genutzt, bevor es wieder per Fußmarsch ins Josefhaus zurückging.


Verabschiedung Thea Leifeling   

09.10.2018

Thea Leifeling wurde am 09.10. aus der Heimfürsprecher Runde verabschiedet. Über  Spielenachmittage hatte sie ins Haus gefunden und danach die Mitbestimmung der Heimbewohner unterstützt.

Ehrenamtliche Mitarbeit bringt  Freu(n)de - Thea Leifeling ist der lebendige Beweis.

 


Zoobesuch mit dem Lions-Club

22.09.2018

Der Himmel sah an diesem Tag trübe aus. Davon ließ sich der „Lions-Club“ Rheine nicht beirren. Die Clubmitglieder waren fest entschlossen, wie jedes Jahr zur gleichen Zeit, mit ihren PKWs Bewohner/innen vom Haus St. Josef abzuholen. Die standen schon startklar im Eingangsbereich. Alle freuten sich auf den geplanten Zoobesuch in Rheine. Als uns der Zooführer humorvoll am Zooeingang begrüßte, sah der Himmel noch dunkler aus. Der erste Weg führte zu den Lemuren Äffchen. Die schienen unseren Zoowärter sehr gut zu kennen. Von den Bäumen und aus den Ecken kamen die putzigen Gesellen angelaufen. Keines der gestreiften Äffchen mochte leer ausgehen. Fast schon zutraulich näherten sie sich den Besuchern. Inzwischen fielen die ersten Regentropfen und Schirme wurden aufgespannt. Das war Anlass sich auf den Weg zu den Seehunden zu machen. Dort schützte ein Dach vor Nässe. Die Besucher/innen erhielten ausführliche Informationen über Seehunde und Pinguine. Neugierig schwammen diese an den Unterwasserscheiben vorbei. Als der Regen kräftig vom Himmel schüttete, war man entschlossen ihn abzuwarten und dann direkt das Restaurant anzusteuern. Als die Schuhe teilweise vom Regen durchnässt waren, taten der heiße Kaffee und der schmackhafte Kuchen sehr gut. Frau Bertling nutzte nun die Gelegenheit dem Lions-Club für 31. Jahre zu danken, in denen die Mitglieder dem Haus St. Josef verbunden sind. Ein gerahmtes und vom „Haus St. Josef“ gestaltetes Plakat von 2017 mit Widmung wurde dem diesjährigen Organisator, Herrn Stening, übergeben. Es sollte an die jährlichen Einladungen zum Zoo mit Führung, Kaffee und Kuchen des „Lions Club“ erinnern. Die Fahrten und die liebevollen Zuwendungen eingeschlossen. Darum sind und bleiben diese jährlichen Einladungen eine wertvolle Möglichkeit Kontakte nach außen zu pflegen und gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Hauses zu genießen. Möge dieses Angebot noch lange erhalten bleiben!


Tag des Ehrenamtes im Krone Museum

20.09.2018

Das Ehrenamt spielt in unserem Hause schon immer eine große Rolle. Über 50 Frauen und Männer engagieren sich in den unterschiedlichsten Bereichen für unser Haus, also für uns alle.

Da ist es nur richtig diesen Menschen einen Tag zu widmen und so sind Frau Bertling und Herr Jeusfeld mit 30 Ehrenamtlern nach Spelle gefahren.

Die ausführliche Führung durch das Krone Museum ermöglichte einen guten Einblick in die Geschichte der Landmaschinen und die besondere Familiengeschichte der Krones. Heute ist Krone ein Weltkonzern.

Danach ging es zum Abendessen ins Hotel Krone, wo Frau Bertling und Herr Jeusfeld nochmals die Bedeutung des Ehrenamtes beschrieben.

Sabine de Grave wurde an diesem Abend verabschiedet.

Über 10 Jahre hat sie die Bewohner zusammen mit ihrem Therapiehund begleitet und war bei Ausflügen und Festen immer hilfreich dabei.


Grillen mit Fa.GE

13.09.2018

Große Windkraftanlagen sorgen auch in Deutschland seit Jahren für „grünen“ Strom. Viele dieser Anlagen werden in Holsterfeld bei der Firma GE gebaut. Und die Mitarbeiter/innen besuchen uns seit vielen Jahren regelmäßig. Im Sommer steht dann der Grill bereit und das Team von GE sorgt nicht nur für gute Wurst und leckere Salate. Auch der freundliche Service gehört dazu. Ein Grillfest der besonderen Art, wo junge Menschen den Feierabend nutzen älteren Menschen einen schönen Abend zu bescheren.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im Advent. Dann kommt der GE Chor mit Liedern zum Advent ins Haus.


Bönekerskapelle

05.09.2018

Die Bönerkerskapelle in Rheine ist vielen Bewohner/innen in guter Erinnerung. Beim Einkauf in der Emsstadt gehörte eine kurze Andacht in der kleinen Kapelle an der Herrenschreiberstrasse oft dazu.

Bei unserem Besuch im September begrüßte uns Christoph Klan von der Dionys Gemeinde und erklärte uns die lange Geschichte und reiche Ausstattung der Kapelle.

Besonders für Pfarrer Meiners war dieser Ausflug sicher eine besondere Erinnerung, war er doch viele Jahre der leitende Pfarrer von St. Dionys und die Bönekerskapelle gehört schon immer zur    Gemeinde. Beim Kaffeetrinken direkt nebenan im Kaffeehaus begrüßte uns dann noch Pfarrer Tietmeyer, der in direkter Nachbarschaft zur Kapelle lebt.

 


Eis herstellen

07.08.2018

Die Eisbecher im Eiscafé Haus St. Josef waren köstlich, jedoch Eis selbst herstellen, das ist was Besonderes. So dachte auch Betreuerin Silke, als sie diese Idee für die heißen Tage  umsetzte. Ohne die  Hilfe der Bewohner/innen läuft da allerdings gar nichts. Die saßen, gewappnet mit Schälmessern und Schneideunterlagen, an den Tischen bereit. Nach gründlicher Händedesinfektion und Anleitung konnten frische Melonen, Pfirsiche und Erdbeeren geputzt und klein geschnitten werden. Später wurde das Obst püriert und das Eispulver in einer großen Schüssel mit Milch und Buttermilch schaumig geschlagen. Somit waren die Zutaten vorbereitet und konnten Schichtweise in die 50 Eisbecher gefüllt werden. Es sah appetitlich aus, war aber noch nicht für den Verzehr vorgesehen. Dazu musste die Zubereitung in den Gefrierraum. Jetzt hieß es: „Geduld und abwarten!“ Erst am nächsten Tag gab es das Eis als Nachtisch zum Mittagessen. „Hhmmmmm, ist das köstlich!“ Das lange Warten hatte sich gelohnt.


Musikalischer Frühschoppen

07.07.2018

Die wunderschöne Urlaubswoche im Haus St. Josef, mit all den Aktionen und Ausflügen, endete mit einem musikalischen Frühschoppen. Es war wieder herrliches Sommerwetter und die Bewohner/innen konnten unter den Sonnenschirmen im Garten sitzen. Einen Diskjockey gab es auch. Herr Jeusfeld legte Schlager der 30-er bis 50-er Jahre auf und schien ganz in seinem Element. Bei den alten Schlagerklängen wurde mitgewippt und mitgesungen. Nach Karte konnten verschiedene Cocktails ausgesucht und bestellt werden, die bei der Hitze besonders gut schmeckten. Ein kühles Bierchen durfte natürlich auch nicht fehlen. Das war rundum Wohlfühleffekt. Bald wartete das Mittagessen mit einer Besonderheit – gefüllter Blätterteig und Milchreis mit Fruchtsoße. Die gesamte Urlaubswoche war vom Küchenpersonal mit kulinarischen Überraschungen zum Mittagessen geplant. „So dürfte es immer weitergehen! Aber bleibt es dann noch was Besonderes? Lieber im nächsten Jahr wieder überraschen lassen!“


Salzgrotte „Mehringer Heide“

06.07.2018

Zum Thema „Dem Salz auf der Spur“, durfte der Besuch der Salzgrotte in Mehringen nicht fehlen. Nachdem die Teilnehmer/innen auf einer Liege im Ruheraum der Grotte ihren Platz gefunden haben und die Rollstuhlfahrer dazwischen, startete das Programm. Ruhige Entspannungsmusik und sanft wechselndes Licht sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Die beeindruckenden Wände waren aus rosa Salzblöcken zusammengesetzt und von hinten beleuchtet. Ein Gradierwerk (Saline) stand in der Mitte und das rieselnde Geplätscher des Salzwassers sorgte zusätzlich für Entspannung. Die salzhaltige Luft, tief eingeatmet, verspricht eine günstige Wirkung auf viele Organe und Körperfunktionen. Diese Entspannung erinnerte ein wenig an das regelmäßige Snoozeln-Angebot im Haus St. Josef – Entspannungsmusik, wechselndes Licht, Hand-Nackenmassage. Aber der Besuch in der Salzgrotte übertraf es bei weitem. Leider waren die 45 Minuten viel zu schnell vorbei.


Grillfest mit Angehörigen

05.07.2018

In den vergangenen Jahren fanden die Sommerfeste immer an einem Samstag statt.

Auch schön, aber für die Mitarbeiter mit zusätzlichen Diensten verbunden.  So haben wir in diesem Jahr zu einem Grillfest an einem Donnerstagabend eingeladen.

Mit der Hilfe von vielen ehrenamtlichen Helfern wurde am Nachmittag aufgebaut und ab 17.00 Uhr war im Garten jeder Platz besetzt. Bewohner, Angehörige und Nachbarn genossen bei herrlichem Wetter schöne Stunden in der Gemeinschaft. Der Kiepenkerl wusste manches Dönken von der Ausflugswoche zu erzählen und bei Würsten und Bier kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Frische Salate aus unserer Küche fanden ebenfalls reißenden Absatz.

Die musikalische Gestaltung lag in den bewährten Händen von Peter Benson und nach 3 Stunden endete ein wunderschönes Grillfest. 


Salzsiedehaus Bentlage

04.07.2018

Beim Thema Salzdarf ein Ausflug zur Saline Gottesgabe und zum Salzsiedehaus natürlich nicht fehlen. An der Saline wurden wir von Frau Schmitz begrüßt, die uns anschaulich die Bedeutung der Salzgewinnung erläuterte. Die Salzsole wurde durch eine Pipeline  direkt aus Salzbergen geliefert und im Gradierwerk durch Verdunstung weiter konzentriert. Sehr beeindruckt waren wir dann vom Salzsiedehaus und von der enormen Salzmenge, die beim Aufkochen einer Tasse Salzsole entsteht. Nach so viel Informationen aus der Geschichte der Salzgewinnung  bekamen alle Ausflügler Durst. Gut dass gleich nebenan die Gaststätte Gottesgabe Kaffee Kuchen und kühles Bier anbot. Bei herrlichen Sonnenschein genossen wir noch eine schöne Stunde in der Gottesgabe.

Dann ging es zurück nach Salzbergen. Pünktlich zum Abendessen waren wir zurück….



Abendfahrt nach Enschede

03.07.2018

Als im Frühjahr das erste Mal über die Urlaubswoche gesprochen wurde, da war dies die erste Frage:

„Fahren wir auch wieder nach Enschede?“

Ja die Abendfahrten nach Enschede haben sich zum Highlight entwickelt und so war diese Fahrt natürlich teil des Programms und schon nach Minuten ausgebucht.

Am Dienstag Abend ging es dann mit leichter Verspätung mit zwei Bussen in die Niederlande.

Das Ziel war wieder der Alte Markt in Enschede. Ein Platz, der umgeben ist von zahlreichen Cafes und

Speiselokalen. Schnell fanden wir ein schönes Lokal und genossen auf der Sonnenterasse Pommes, Gambas und exotische Snacks.

Neben dem Essen und dem holländischen Bier begeisterte uns aber vor allem das bunte Treiben auf dem Platz. Junge und ältere Leute, auf Fahrrädern oder mit Rollatoren. Schnell waren wir angesteckt von der lebensfrohen Stimmung auf diesem schönen Platz.

Nach gut zwei Stunden ging es zurück nach Salzbergen. Aber Enschede bleibt auf unserer Ausflugsliste….ganz oben!


Eiscafé St. Josef

03.07.2018

Die Urlaubswoche im Haus St. Josef war begleitet von schwülen Sommertagen. Was erfrischt da besser, als ein kühles Eis? Im Garten und Josefsaal war alles aufgebaut was zur Gemütlichkeit der zu erwartenden Cafégäste beitrug. Die Schirme waren aufgespannt, die Eiskarten auf den Tischen ausgelegt, das Kühlbuffet ausgestattet. Eisbecher und Gläser waren hübsch auf bunten Servietten sortiert. Bei italienischen Klängen haben sich die Bewohner/innen und Tagespflegegäste ein gemütliches Plätzchen ausgesucht. Man konnte sich gut vorstellen in einer richtigen Eisdiele zu sitzen. „Bella italia!“ Bei der Bedienung, den Mitarbeitern, wurde nun Wunscheis „a la carte“ bestellt. Recht flott mussten die vielen verschiedenen Eisbecher gefüllt und dekoriert werden. „Ooooh! Aaaah!“, hörte man an den Tischen, als das Eis serviert wurde. Die Becher wurden leer gegessen und wer es schaffte, bestellte noch eine Portion hinterher. Niemand klagte anschließend über Unwohlsein. Dann soll wohl alles gut und richtig gewesen sein!


Bulli-Rundfahrten um Salzbergen 02.07.2018

Dem Salz auf die Spur kommen,

Wie geht das praktisch?

Zum Beispiel mit einer Bulli-Rundfahrt rund um Salzbergen.

Und so konnte man einsteigen und unter anderem die Saline in Rheine oder das Pumpenhaus in Hummeldorf betrachten.

Eine solche Rundfahrt bietet aber noch viel mehr. Die schöne Natur rund um Salzbergen und die Wiederentdeckung von Wegen, die so mancher Bewohner früher mit dem Rad oder Auto selbst gefahren ist. Auch Orte wie Lünne und Emsbüren wurden auf der Rundfahrt an gefahren.

In Bentlage haben wir dann auch noch einen Abstecher zum Kloster Bentlage unternommen und unser Reiseleiter konnte aus der reichen Geschichte dieses Gebäudes berichten.

Nach 45 Minuten traf der Bus wieder vor dem Haus St. Josef ein und die nächste Reisegruppe nahm Platz zur Rundreise rund um Salzbergen….


Schützenfest-Königsschießen

20.06.2018

Nach dem Gottesdienst in der Kapelle dröhnte schon die mitreißende Marschmusik im Flur. Die Bewohner/innen bekamen eine weiß-grüne Schützenmütze auf den Kopf. An dem gekühlten Schnaps kam keiner vorbei. Dafür sorgte eine Mitarbeiterin. Im zackigen Marsch ging es zum aufgebauten Schießplatz im Garten. Allem voran das noch amtierende Schützenpaar Frau Eggenkämper und Herr Steinforth. Nach dem Startschuss vom Chef des Hauses, Herrn Jeusfeld, versuchten sich viele Bewohner/innen und Tagespflegegäste im Wetteifer an der Armbrust und der Schießscheibe. Teils locker, teils verbissen und konzentriert wurden bis kurz vor Mittag Punkte geschossen. Schließlich wurde es spannend und mucksmäuschenstill, als Mitarbeiterin Hanni Bültel die Ergebnisse bekannt gab:

 „Das diesjährige Königspaar vom Schützenverein St. Josef-Salzbergen sind … 

von den Damen Frau Schmackers und von den Herren Pastor Meiners!“ Klatschen und Jubelrufe wurden laut und ein überraschtes Königspaar ließ man hochleben. Nach Grillwurst und Kartoffelsalat hatte man Zeit für die wohlverdiente Mittagsruhe.

Weiter ging es mit einer gemütlichen Kaffeerunde. Dazu hatte Köchin Astrid leckere Sahneteilchen gebacken. Höhepunkt des Tages, Schützenkönig und -Königin bestiegen den Thron. Dem König wurden die Insignien seiner Krönung übergeben. Ihm wurde die Königskette umgehängt. Sie war um eine Plakette mit den Namen des neuen Königpaares erweitert. Der Königin wurde eine Krone aufgesetzt. Beide freuten sich über die wunderschönen Blumensträuße. „Jetzt noch ein freundliches Lächeln für das Erinnerungsfoto.“ Der Nachmittag klang mit Musik, der interessanten Information zur Entstehungsgeschichte des Schützenfestes und passenden Fragen dazu, aus.


Ausflug Heimathaus Hovesaat

06.06.2018

Der dritte Ausflug in diesem Jahr war geplant. Diesmal ging die Fahrt nach Rheine ins Heimathaus Hovesaat. In der alten gemütlichen Scheune roch es schon nach Kaffee, als alle an den Tischen Platz nehmen durften. Nachdem der Kuchen serviert war, hatte Herr Peter Heckhuis sehr viel aus der Geschichte des Hauses zu erzählen:

Im Jahr 1940 ging der „Meierhof Oberkrafeld“ in den Besitz der Bentlager Kreuzherren über. Die betrieben das Kloster gegenüber auf der anderen Emsseite. Das Kloster hatte einen starken Zulauf, sodass die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln, Wachs, Wolle usw. nicht ausreichte. Im Umfeld wurden dann insgesamt 6 weitere Höfe zugekauft. Familie Krafeld war nun als Pächter des neuen Eigentümers auf der Hofanlage Hovesaat. 1803 wurde unter dem Einfluss Napoleons das Kloster Bentlage aufgehoben. Das Herzogliche Haus Looz-Coerswarem wurde neuer Eigentümer. Aus dem bisherigen Kloster wurde für wenige Jahre ein Schloß. Darum auch der Doppelbegriff Kloster/Schloss Bentlage . Anfang des 20. Jahrhunderts pachtete Familie Wiggering den Hof. Durch den Neubau der B70 und der neuen Autobahn wurde dem neuen Pächter so viel Ackerland abgeschnitten, das er keinen Sinn mehr in der weiteren Nutzung sah.

1986 beendete er das Pachtverhältnis. Bereits 1978 hat die Stadt Rheine die Pachthöfe, Hauptgebäude, Nebengebäude und den Bentlager Wald vom letzten Eigentümer gekauft. 1987 begannen die Renovierungsarbeiten. Die Hofanlage wurde 1986 vom Arbeitskreis für Volkstanz und Brauchtumspflege gepachtet.

Das Ergebnis der Renovierung durften nun alle bewundern. Während der Erklärungen von Herrn Heckhuis schaute unerwartet ein besonderer Gast herein, der zufällig mit dem Fahrrad an Hovesaat vorbeikam. Es war der Bürgermeister von Rheine, Dr. Lüttmann. Er nutzte die Gelegenheit und begrüßte alle Gäste freundlich. Anschließend zeigte Herr Heckhuis viele alte gesammelte Stücke in der Scheune.

Bevor es mit dem Rollstuhltaxi und dem Hausbulli wieder zurück nach Salzbergen ging, konnten noch die gepflegte Hofanlage und die Imkerei von außen besichtigt werden. „Schön!“ Dieser Ausflug weckte Erinnerungen an die gute alte Zeit. Wegen starker Hitze fiel der Augustausflug leider aus. Nun darf man auf das nächste Ausflugsziel gespannt sein.


Maiandacht der kfd

16.05.2018

Die Maiandacht kfd fand auch in diesem Jahr wieder in unserer   Kapelle statt. Neben den 46 Frauen der kfd versammelten sich auch etliche Bewohner und Tagesgäste zu einer beeindruckenden Maiandacht.

Der Monat Mai ist ja der Marienmonat und in der Maiandacht wird besonders auf die Gottesmutter geschaut.

Ihr Leben für Jesus steht im Mittelpunkt der Gebete und Lieder.

Viele Gläubige vertrauen besonders auf die Fürsprache Mariens.

Nach der Andacht versammelten sich die Gäste im Garten und    genossen den selbstgebackenen Kuchen unserer Küche.


Schützenverein

11.05.2018

Der Schützenverein Lemkers Hook kommt jedes Jahr auf dem Weg vom Gottesdienst zur Vogelstange hier am Haus St. Josef vorbei.

Im Garten des Hauses versammeln sich dann Bewohner und Tages gäste.

In diesem Jahr war alles etwas anders:

Wegen des Verdachtes auf NORO Viren war seit einer Woche sowohl der Josefs Saal geschlossen wie auch alle Gruppenveranstaltungen abgesagt.

So spielte der Spielmannszug vor dem Haus und zog anschließend einmal in den Innenhof.

So mancher Bewohner schaute vom Fenster zu und die Schützen marschierten gestärkt durch „Klaren und Roten“ weiter zur Schützenstange.

Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr wieder in gewohnter Manier abläuft.


Quendorfer See / Else am See

02.05.2018

Es sollte ein gemütlicher Kaffeenachmittag werden! Als die Sonne vom Himmel strahlte und das Rollstuhltaxi und der Hausbulli vor der Tür von St. Josef standen, sah das schon vielversprechend aus. Ohne Hektik fuhren alle Teilnehmer nach Schüttorf zum Quendorfer See. Im Café-Restaurant „Else am See“ waren die Plätze reserviert. Die Gestaltung des großen Saals war ein interessanter Blickfang. Es war so gemütlich bei Kaffee und Kuchen aus den großen Panoramafenstern den spiegelnden See zu beobachten und sich dabei zu unterhalten. Nachdem gab es die Gelegenheit, bei einem kleinen Spaziergang um das Gebäude, auch die Außenanlagen zu bewundern. Die Einen setzten sich gleich draußen in den windgeschützten Bereich am See und bestellten sich noch ein Eis. Die Anderen beobachteten kleine Kinder auf dem Spielplatz, die in der Wasseranlage mit Wasser und Sand matschten.

Es war ein toller Ausflug!


Tanz in den Mai

30.04.2018

Am letzten Tag im April baute Musiker Peter Benson wieder seine Musikanlage im Josefsaal auf. Nach dem Kaffeetrinken verteilten Mitarbeiterinnen eine leckere Maibowle. Alle Anwesenden hatten nebenbei die Möglichkeit Musikwünsche aufzuschreiben. Peter Benson hatte davon einen großen Stapel neben seiner Anlage liegen und war bemüht sie alle zu erfüllen. Wer gut auf den Beinen war, ging mit in den Garten, um viele bunte Bänder um den Ring zu knoten, der um den neuen Schattenbaum geschraubt war. Den hat Gärtner Willi Lammers extra für diesen Zweck angefertigt. Ein sauberes Meisterstück und gut erreichbar auch für Menschen auf kurzen Beinen. Der Wind gestaltete diese Aktion ein wenig schwierig. Trotzdem geschafft! Es sah spektakulär aus, als die langen Bänder sich wild im Wind bewegten. Im Josefsaal wurde nach der Wunschmusik getanzt. Als die Ersten sich trauten, füllte sich die Tanzfläche immer mehr. Auch die Rollstuhlfahrer wurden hin und her und rundherum gedreht. Das zauberte ein Lachen auf die Gesichter. Zum Abschluss war so gute Stimmung, dass es schwierig war ein Ende zu finden. Leider wehten am 1. Mai keine Bänder mehr am Kranz. Der Wind und Regen waren so heftig, dass von dem bunten Reigen des Vortages kaum noch was zu sehen war. „Schade! Hauptsache ist, dass es Freude gemacht hat!“


Grillen

19.04.2018

Als unser Heimleiter Reinhold Jeusfeld am Montag in den Wetterbericht schaute, war der Gedanke schnell da:

Am Donnerstag wird gegrillt.

Die Küche bereitete wieder köstliche Salate und ab 1/2 zwölf sah man den Heimleiter am Grill.

So ließen sich die Bewohner/innen im schönen Garten nieder und ein Mittagessen wurde schnell zu einer kleinen Grillfeier.

Auch die Mitarbeiter/innen konnten  schon früh im Jahr die erste Grillwurst genießen.

Ein besonderer Dank an unseren

Lieferanten Herrn Wissing, der die Würstchen gespendet hat!



Westfälische Galerie

04.04.2018

Der 4. April, der erste Mittwoch im Monat, war gekommen und so galt es die Ankündigung in der letzten Kiek moal in wieder umzusetzen.

Mit einem Rollstuhlbus und unserem Bus fuhren wir zum Kloster Bentlage.

Dort wurden wir von der Gästeführerin Fr. Neuhäuser empfangen.

Bei der Führung durch das Kloster erfuhren wir viel Interessantes aus der Geschichte der Kreuzherren und in der Westfälischen Galerie waren wir doch sehr beeindruckt von den Bildern.

Besonders das Gemälde einer Bauernfamilie hat uns sehr berührt.

Zum Abschluss ging es dann ins Kloster Café.



Osterfeuer

03.04.2018

Das hat schon Tradition! Am Tag nach Ostern wurden alle geweihten Palmzweige des vergangenen Jahres im Haus eingesammelt bis zum Höhepunkt, den alle gespannt erwarteten. Doch zuvor hatte das Küchenpersonal leckeren Kuchen gebacken, der in gemütlicher Runde zur „Koffietied“ gegessen wurde. Danach gab es einen leckeren Eierpunsch. Wer noch gut auf den Beinen war, ging mit in den Garten. Dort hatte Herr Jeusfeld bei Sonnenschein aber kräftigem Wind in einem Feuerkorb ein Feuer entzündet. Beim Singen von Osterliedern aus dem Gotteslob wurden nach und nach die alten Palmzweige in das lodernde Feuer geworfen. Nun wuchsen die Flammen zu einem beachtlichen Feuerball, zusätzlich angefacht durch den Wind. Das war spannend anzusehen! Zum Abschluss mussten Mitarbeiter und Bewohner im Saal Ostereier suchen. Angewiesen durch die Bewohner/innen „Heiß, heiß! Kalt, kalt …“ , wurde die Suche ein wenig erleichtert. Mit Erfolg! Denn die Belohnung war ein weiteres Ei für den eigenen Osterkorb!


Kreuzwegandacht

26.03.2018

Seit 12 Jahren führt die Barbaragruppe jedes Jahr in der Karwoche eine Kreuzwegandacht durch. Alle Bewohner/innen und Gäste sind dazu eingeladen. Seit einem Aufruf im Pfarrbrief 1998, ist die Barbaragruppe aus  Salzbergener Frauen entstanden. Dazu gehört auch Thea Leifeling, die schon viele Jahre im Haus St. Josef  ehrenamtliche Dienste leistet. Nach der Andacht in der Kapelle und dem Kaffeetrinken im Wohnzimmer wurde ein Sparschwein geleert, das bei jedem Treffen übers Jahr von den Frauen gefüllt wurde. Der Inhalt ging als Spende an Herrn Jeusfeld für das „Haus St. Josef". Der hat gestaunt, was für eine erfreuliche Summe zusammen gekommen war. „Dafür werden CDs für die Bewohner gekauft!“, hat er versprochen. Zusammen mit Mitarbeitern der Betreuung und Tagespflege sind neue Hefte für die Beschäftigung mit Musik-CDs und passende CD-ROMs, zum Ausdrucken von Arbeitsblättern, ausgewählt und gekauft worden. Sie sind bereits in Gebrauch und sehr umfangreich. Das hat sich gelohnt! Ein herzliches Dankeschön für die Spende und den treuen Dienst!


„Getrost erwarten“

21.03.2018

 

Das bekannte Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ war

der rote Faden, welcher sich durch die Meditation „Getrost erwarten“ zog. Bewohner/innen und Gäste hatten sich um 17.00 Uhr in der Kapelle versammelt um mit Liedern , Texten und Gebeten dem

Nachzuspüren, was wir auch Gottvertrauen nennen.

Wie sehr der Glaube uns durch das

Leben trägt wird uns oft erst in der Rückschau deutlich und so war diese Meditation auch eine Stunde der Ermutigung: Den Lebensweg im Vertrauen auf Gottes Hilfe mit Mut und Gelassenheit weiter zu gehen.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem

neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer 1906-1945


Hörnchen backen

21.03.2018

Als gelernte Köchin bereitet Betreuerin Silke gerne leckere Zutaten zusammen mit den Bewohnern zu. Alle haben Spaß am Schälen, Schnibbeln, Rühren, Kneten. An diesem Tag wurden Blätterteigscheiben mit gekochtem Schinken, Gemüse, Ananas, Käse und Gewürzen gefüllt, zusammengerollt und gebacken. Viele Backbleche waren nötig, um die Mengen an Hörnchen backen zu können. Schließlich sollten sie zum Abendbrot fertig sein und für alle reichen. Das war gelungen und für diesen Gaumenschmaus hat sich die Arbeit wirklich gelohnt.


Palmenzweige binden

20.03.2018

Nachdem Mitarbeiter der Tagespflege volle Körbe mit Buchszweigen besorgt haben, konnten Bewohner/innen sich an die Arbeit machen und die Zweige für den Palmsonntag schmücken. Zunächst wurden aus Krepppapier bunte Bänder geschnitten, an den Buchs geknotet und in Körbe gelegt. In der Messe am Palmsonntag wurden sie mit Wasser geweiht und an  alle Bewohner und die Tagespflegegäste verteilt. Nun schmücken sie bis zum Osterfeuer im nächsten Jahr die Kreuze der Zimmer und Flure.


Patronatsfest

19.03.2018

Der Patronat „Josef“, Namensgeber des Hauses, wurde in einer Heiligen Messe mit Pastor Langkamp, der Tagespflege und der Hausgemeinschaft gefeiert. Danach wurde im Josefsaal mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Nach dem wohlverdienten Mittagsschläfchen wartete eine festlich geschmückte Kaffeetafel auf die Bewohner/innen und Gäste. Mitarbeiterinnen schlossen inzwischen Waffeleisen an. Die Küchenmitarbeiter stellten heiße Kirschen, Schlagsahne und dickflüssigen Waffelteig bereit. „Was nun?“ Der Hausmeister bekam keine Ruhe mehr. Ständig stellte sich der Strom aus. „Eine Katastrophe!“ „Gott sei Dank“ hatte er bald eine Lösung für das Energieproblem gefunden. Endlich verbreitete sich ein wohliger Duft im ganzen Haus und die ersten gebackenen Waffeln konnten an den Tischen serviert werden. Nun ging es mit dem Backen flott voran. Immer wieder gingen neue Bestellungen bei den fleißigen Bäckerinnen ein. Es nahm kein Ende! Das hat sooo gut geschmeckt, dass manche Schleckermäulchen auch noch eine dritte Waffel verputzt haben. „Richtige

Genießer! Na, ob das Abendbrot noch in den Magen passte?“


Klasse! Wir singen

16.03.2018

„Klasse! Wir SINGEN“ war diesmal das Motto der Grundschulklasse von Lehrer Schürmeyer. Dieser erklärte, dass angemeldete Schulklassen ca. sechs Wochen lang täglich gemeinsam im Unterricht vorgesehene Lieder einstudierten. Alle Teilnehmer erhielten zuvor ein Liederbuch, eine CD und ein einheitliches T-Shirt. Danach trafen sich die Klassen in großen Veranstaltungshallen der jeweiligen Region mit bis zu 6.000 Sängerinnen und Sängern zu gemeinsamen Liederfesten.

Nun waren die Bewohner/innen auf den Auftritt gespannt. Mit Begeisterung trugen die Schüler/innen ihr Programm vor. Nebenbei hatten sie ihr Lieblingsspielzeug mitgebracht und stellten es vor. Das eine oder andere technische Spielzeug war völlig unbekannt, gab es doch zu damaliger Zeit noch nicht so viel Technik. Zum Abschied verschenkte die Klasse selbstgemalte Ostergrüße an die Hausgemeinschaft. Gerührt hielten die Bewohner/innen die kleinen Kunstwerke in den Händen und verabschiedeten sich fröhlich von der munteren Schulklasse und ihrem Klassenlehrer.


Frühlingssingen kfd

07.03.2018

Die Sonne schien warm, Osterglocken schmückten lang gedeckte Tische und es roch appetitlich nach Kaffee und frischen Brötchen, als unsere Bewohner/innen freundlich im Gemeindezentrum begrüßt wurden. Was passt besser zum Frühlingsbeginn?

Die Mitarbeiterinnen der kfd hatten sich viel Mühe gegeben, um allen Gästen einen angenehmen Vormittag zu gestalten. Es wurde nicht nur ein leckeres Frühstück serviert, sondern auch ausgewählte Frühlingsgedichte und -Geschichten vorgelesen. Diese wurden unterbrochen mit Frühlingsliedern, die Herr Ricken am Klavier begleitete. Kräftig und motiviert ließ er auch Kanons singen, die den Teilnehmern mit seiner Unterstützung tatsächlich gelungen sind. Das hat Spaß gemacht, es wurde laut gesungen und gelacht und die beteiligte Hausgemeinschaft fröhlich wieder nach „St. Josef“ zurückgebracht.


Karneval im Haus

13.02.2018

Die 5. Jahreszeit ist bekanntlich der Karneval. Salzbergen ist vielleicht nicht die Hochburg des Karnevals in Deutschland, aber verstecken müssen sich die Jecken hier ganz sicher nicht.

Auch im Haus St. Josef zogen die Narren wieder ein. Ein buntes Programm bot den Narren 2 Stunden so machen Einblick in die närrische Gedankenwelt.

„Heimbewohnerinnen“ um Renate Lohle zeigten wie sich viel Geld im Altenheim sparen ließe und Pfarrer Langkamp zeigte in seinem Vortrag wie ein einziger Schauspieler ein ganzes Drama darstellen kann. Die Bänkelsänger Josef Brinkel und Franz Reckers berichteten humorvoll von der Prominenz im    närrischen Salzbergen.Der Mann mit der Laterne wurde schnell enttarnt. Reinhold Jeusfeld machte so manchen Vorschlag für Salzbergen. So warten die Narren jetzt auf den neuen Flughafen. Die Zeit verging dann auch wie im Flug und das Prinzenpaar Norbert der 1. und Ihre Lieblichkeit Hildegard die 4. erlebten mit den Hausnarren die Tänze der Garde. Musikalisch gestaltete der Hausmusiker Peter Benson den Nachmittag. Während im Saal gefeierte wurde bereitete das Küchenteam ein karnevalistisches Abendessen vor. Mit Kartoffelsalat und Würstchen wurden alle Narren verabschiedet.


Gottesdienst mit Kiga Augustin

26.01.2018

Gemeinsam mit Gemeindereferent, Herrn Wenker, gestalteten Kinder und Erzieherin aus dem Augustinus-Kindergarten einen Gottesdienst in der Kapelle vom Haus St. Josef. Die Kleinen saßen im Kreis vor dem Altar und beantworteten Fragen zum Thema: „Was findet man in einer Kirche/Kapelle und wofür wird es gebraucht? Die Kleinen schauten sich um und entdeckten Altar, Kreuz, Osterkerze und Tabernakel und noch mehr. Herr Wenker zündete die Osterkerze an. Auch auf die Frage: „Warum feiern wir Gottesdienst?“, wussten die Kleinen Antwort. “Im Gottesdienst wird gesungen, gebetet, Eucharistie gefeiert und man erfährt dort etwas von Gott und seinem Sohn Jesus“. Genauso wurde auch der Kiga-Gottesdienst fortgeführt. Ausgewählte Lieder wurden gesungen, die Erzieherin Frau Stein und Gemeindekatechetin Frau Andrea Hoormann mit Gitarren begleiteten. Zum Abschluss sprach Herr Wenker ein Gebet. Die Hausgemeinschaft war zu diesem besonderen Gottesdienst eingeladen und hörte entzückt zu. Kindern zuhören und sie beobachten, dass ist einfach rührend!


Familie Semmeling beim Hausbau... 

15.-17.01.2018

Im Wohnzimmer unseres Hauses steht seit einigen Monaten ein sehr großer Fernseher. Mit einer Bildschirmdiagonale von 170 cm bietet dieser Fernseher schon Kinoerlebnisse. Nach verschiedenen Naturfilmen haben wir im Januar eine   Kinowoche angeboten. Filme aus der Serie Familie Semmeling standen auf dem Programm.

„Einmal im Leben“ - In 3 Folgen konnten wir die Turbulenzen beim Hausbau erleben.

So mancher Bewohner hat sich beim Film vielleicht an den eigenen Hausbau erinnert. Der war hoffentlich nicht  so chaotisch wie im Film. Das Wohnzimmer war jedenfalls an allen Kino-Nachmittagen gut besucht und so werden wir auch in Zukunft wieder Filmnachmittage anbieten. Selbstverständlich können die Bewohner den Fernseher auch jederzeit privat nutzen. Oder wie wäre es am Abend mal mit einem Filmabend zu 3.?