Rückblick 2020

Karneval

25.02.2020

Im Josefsaal gab es kaum einen freien Platz, so Menschen gefüllt war er. Peter Benson sorgte mit seiner Musik für fröhliche Stimmung und den richtigen Tusch. Nachdem Herr Jeusfeld die Karnevalssitzung im „Haus St. Josef“ eröffnete, starteten die Mitarbeiter mit ihrem Karnevalslied. Dann trat „Der „Mann ohne Laterne“, ganz in grün, auf. Ihm fiel auf, wie der Ortskern von Salzbergen sich seit dem letzten Jahr verändert habe. Das sei von einem Büro in Berlin geplant worden, wusste er. Was er aber nicht verstehen könne, dass der Pfarrer Langkamp ginge, wenn es am schönsten wird. Als er die Theke im Saal vermisste, kam ihm die Idee im Haus St. Josef eine Bierleitung zu verlegen. Dafür würde er sogar seinen Beruf wechseln und Wirt werden. Mit „Einigen Beschwerden“ trat das Elisabeth-Team aus Emsbüren gekonnt mit ihrem Sketch im Haus St. Josef auf. Mit zwei weiteren Sketchen „Besuch in der Apotheke“ und „Petrus im Himmel“, sorgten sie für Bewegung der Lachmuskeln. In jedem Jahr zu Karneval treten sie mit einem einstudierten Programm in der Elisabeth-Einrichtung Emsbüren auf, um Senior/en/innen Spaß und Freude zu bringen. Nun zeigten sie ihr Programm zum ersten Mal auch im „Haus St. Josef“. Anni Herbers und ihr Team sind aus dem Karneval im Haus nicht wegzudenken. In Blumentöpfe gequetscht, strahlten ihre Gesichter aus Sonnenblumen und amüsierten das Publikum mit lustigen Blumenversen und Gesang. Die KKC-Juniorengarde marschierte, Fahne schwenkend, mit dem neuen Prinzenpaar in den Saal ein. „Prinz Steffen Wilde, kleiner Holzwurm und großer Macher der Kolping-Jugend und seine Lieblichkeit Mona aus dem Hause zu Klosterkamp.“ Der Prinzregent und seine Prinzessin wurden vorgestellt und er begrüßte die Hausgemeinschaft und alle Gäste. Die Juniorengarde zeigte anschließend einen schwungvollen Tanz in Matrosenkostüm. Begeistert wurde applaudiert bis noch eine Zugabe folgte. Zum Finale bekamen auch die Mitarbeiter einen Orden und eine Rose geschenkt. Den hatten sie sich verdient. Ohne Mithilfe von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern ist so ein aufwendiges Fest undenkbar. Es sind Menschen, die viel Zeit für ihre Arbeit und Auftritte aufwenden, um für kurze Zeit ein Staunen und Lachen auf Gesichter zu zaubern. Das war auch in diesem Jahr gelungen! Erstmalig war auch ein Fotograf von der „Scharfen Linse“ dabei. Werner Czychi hat zahlreiche Momente von diesem Tag festgehalten.

„Allen ein herzliches Dankeschön für das Gelingen dieser Sitzung an Karneval!“


Bremer Stadtmusikanten

05.-07.02.2020

An drei hintereinander liegenden Tagen kam Lehrer Schürmeyer mit seinen Schüler/innen in das Haus St. Josef. Damit hatte er das Versprechen, bald Wiederzukommen, gehalten. Nur diesmal kamen die Schüler/innen mit einem Projekt. In Bildern und Worten stellten sie Tag für Tag eine Geschichte mit ihren Hauptdarstellern vor - dem Esel, dem Hund, der Katze und dem Hahn. Das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten“ ist weltbekannt. Um noch mehr in die Geschichte einzutauchen, machten die Jungs und Mädels es den „Bremer Stadtmusikanten“ nach. Sie stellten sich aufeinander. Das war eine akrobatische Leistung. Jeder Akrobat musste aufpassen, nicht aus dem Gleichgewicht zu fallen. Die Zuschauer/innen hielten den Atem an. Aber es ging gut. Zum Abschluss der Tage bekamen Bewohner/innen zur Erinnerung Bilder der „Bremer Stadtmusikanten“. Herr Schürmeyer übergab eine Illustration. Darauf waren die Stadtmusikanten in ihrem Garten bei Kaffee und Kuchen zu sehen. „Das ist das erste gegründete Altenheim!“, meinte er schmunzelnd.


 

Konzert St. Cyriakus Chor

19.01.2020

Der Kirchenchor unserer Kirchen gemeinde ist hier im Hause durch mehrere Auftritte in den vergangenen Jahren bekannt und geschätzt. Besondere Verbundenheit besteht auch darin, dass einige Bewohner/innen früher aktiv in dem Chor gesungen haben. Das Konzert in der Kapelle war ein wunderbarer Nachklang der Weihnachtszeit.

Bekannte Kirchen– und Volkslieder wurden ebenso aufgeführt wie besinnliche Texte. Nach dem Konzert wurden die Sänger/innen mit großem Applaus verabschiedet. In der Galerie ließ der Chor den schönen Nachmittag beim Kaffee ausklingen.



 

 

 „Frohes neues Jahr“

17.01.2020

Das neue Jahr zog ein mit einer Reihe von Schüler/innen aus Herrn Schürmeyers Klasse. Sie waren darauf vorbereitet der Hausgemeinschaft mit ihren Aktionen wieder Freude zu schenken. Mit Handschlag wurden die Bewohner/innen begrüßt. Das zauberte dem/der einen oder anderen Anwesenden ein Lächeln auf das Gesicht. Mit Liedern und Geschichten ging es weiter, bevor zum Abschied ein selbstgemaltes Bild mit Motiven und Wünschen zum neuen Jahr verschenkt wurde. „Wir kommen bald wieder!“, versprach Lehrer Schürmeyer.



Kolping Theater

12.01.2020

Nix äs Nonnen…

so der Titel des plattdeutschen Theaters. Auch in diesem Jahr hatte die Kolpingfamilie Salzbergen die Bewohner wieder eingeladen. Auf reservierten Plätzen in den ersten Reihen hatten wir dann alle viel Spaß. Bei dieser plattdeutschen Komödie trafen Gauner, Ordensschwestern und Hippies aufeinander. Turbulent ging es zu und bis zum Happy End gab es viel zu lachen. Aber halt… dieses Hippie Mädchen kam uns doch bekannt vor. Richtig unsere Mitarbeiterin Julia Kuipers stand da ganz verändert vor dem staunenden Publikum. Tosender Applaus war der Dank für einen schönen und fröhlichen Theater Nachmittag.


Heilige Drei Könige

03.01.2020

Es herrschte reges Treiben im Haus St. Josef, bis alle Heiligen ihre Gewänder angezogen und ihre Königskronen aufgesetzt hatten. In der Kapelle wurden sie von Frau Casper und Diakon Henkel begrüßt. Im Gottesdienst erklärten sie den Grund der Mission von den Heiligen Königen. Anschließend wurden Kreide und Könige mit Weihwasser besprengt und gesegnet. Als sie nach dem Gottesdienst aus der Kapelle zogen, verschwanden sie mit ihren vornehmen Gewändern und glänzenden Sternen feierlich in der Dunkelheit. Noch an dem Abend stand die eine oder andere Königsgruppe singend vor den Haustüren in Salzbergen. Dort baten sie um eine Gabe für notleidende Kinder bevor sie an den Hauswänden mit Kreide ihre Inschrift zurückließen: 20-C+M+B, Christus mansionem benedikat = Christus segne dieses Haus. Am Ende sammelten die Könige eine beachtliche Summe Geld. Auf diese Weise gaben sie den gespendeten Segen weiter an notleidende Menschen auf dieser Welt.